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Energieberatung - Feuchteschutz WUFI I Schimmelpilz I Sanierung

Die EAB - Energy Advice Bavaria GmbH prüft Ihnen gerne den Feuchteschutz von Baukonstruktionen nach Wufi zur Vermeidung von Bauschäden I Schimmelpilzschäden.

 

Feuchteschutz:

Wenn die feuchtetechnische Schadensfreiheit und Dauerhaftigkeit einer Baukonstruktion während der Planung sichergestellt werden soll oder wenn es gilt, einen bereits aufgetretenen Schaden (z.B. Schimmelpilz) auf  Ursache und Verantwortlichkeit hin zu untersuchen, ist eine hygrothermische Bauteilsimulation eine zuverlässige und hochwertige Methode. Im Wesentlichen wird eine feuchteschutztechnische Bewertung in zwei unterschiedlichen Aufgabenbereichen eingesetzt.

In der Planungsphase bei Neubauten und Sanierungen: Sehr häufig sind in Deutschland Gebäudeschäden auf Feuchte zurückzuführen. Im gleichen Maße wie die Anforderungen durch den Gesetzgeber im Gebäudebereich Energie einzusparen steigen, nehmen auch die Herausforderungen an den Feuchteschutz zu. Eine verbesserte Wärmedämmung in Kombination mit einer dichteren Gebäudehülle erhöht auch das Feuchteschadensrisiko bei unsachgemäßer Planung und Ausführung. Um Feuchteschäden von vornherein möglichst ausschließen zu können, kann die Beauftragung einer hygrothermischen Simulationsstudie eine sehr gute, weil nachhaltige Investition sein.

Gut zu wissen: Die Simulation zum Feuchtetransport wird von der KfW-Bank bezuschusst!

Wenn bereits eines der KfW-Förderprogramme 151/152, 430 oder 153 genutzt wird, dann kann auch das KfW-Zuschussprogramm  431 zusätzlich in Anspruch genommen werden. Das  Förderprogramm 431 mit dem Titel „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Zuschuss Baubegleitung“  unterstützt die Baubegleitung des Antragstellers finanziell, wenn dieser die Dienstleistungen qualifizierter Experten bei seinem Sanierungsprojekt in Anspruch nimmt. Für den baubegleitenden Energieberater gewährt die KfW-Förderung Zuschüsse in Höhe von 50 % der Kosten für den Energieberater (dabei bis 4.000 Euro pro Antragsteller und Vorhaben). Die Simulation zum Feuchtetransport in Bauteilen ist in der Liste der förderfähigen Leistungen explizit aufgeführt und kann vom Bauherrn direkt oder vom baubegleitenden Energieberater beauftragt werden.

 

Bei der Ursachenfindung eines Feuchteschadens: Wenn bei einem Feuchteschaden keine offensichtlichen Mängel zu erkennen sind, wird die Ursachenfindung selbst für erfahrene Praktiker häufig sehr schwierig. Eine hygrothermische Simulation kann durch die möglichst realitätsnahe Abbildung der ablaufenden Prozesse helfen anhand des konkreten Bauteilaufbaus für den jeweiligen Standort das Schadensbild zu reproduzieren. Durch eine Variation der Parameter können in der Regel jene Einflussfaktoren identifiziert werden, die unter den gegeben Voraussetzungen für den vorgefundene Schaden verantwortlich sind. Gleichzeitig können aber auch die Faktoren ausgeschlossen werden, die nicht als Schadensursache in Frage kommen.

 

Wenn Glaser an seine Grenzen stößt

Da Bauteile in der Realität nie vollständig trocken sind, und es auch nicht sein müssen, ist die Zielsetzung eines funktionsfähigen Feuchteschutzes eine ausgewogene Balance zwischen Befeuchtung und Trocknung herzustellen, um die Langlebigkeit und die Funktionsfähigkeit einer Baukonstruktion zu gewährleisten.

 

Das ganze Jahr über „zerren“ standortbedingt die Kräfte der Natur in unterschiedlichster Form und Ausprägung von außen an der Gebäudehülle. Doch auch von innen wirkt der Nutzer mit seinem Verhalten auf das Bauwerk ein.  Die nebenstehende schematische Darstellung zeigt beispielhaft die hygrischen und thermischen Lasten, die allesamt auf eine Außenwand einwirken.

 

Es ist deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass eine realitätsnahe Beschreibung derartiger Einflussgrößen nicht mit überschlägigen Abschätzungen möglich ist. Die auftretenden Prozesse variieren mehr oder weniger stark innerhalb eines Tages oder Jahres, weshalb eine adäquate Herangehensweise zum Verständnis der Vorgänge inklusive Prognosefähigkeit selbst ebenfalls nur dynamisch sein kann.

 

Das Standardverfahren der letzten Jahrzehnte zur Beurteilung des Feuchtehaushalts eines Bauteils stellt das sogenannte Glaser-Verfahren nach DIN 4108-3 dar. Das Verfahren betrachtet ausschließlich den dampfförmigen Transport von Wasser unter winterlichen Bedingungen. Es arbeitet mit stationären, also zeitunabhängigen Randbedingungen und vernachlässigt real auftretende Effekte wie die vorhandene Rohbaufeuchte des Bauteils, den Schlagregen, die Sonnenstrahlung, die langwellige Abstrahlung, den Kapillartransport, die Feuchtespeicherung und die Sommerkondensation.

 

Bei einer hygrothermischen Simulation wird hingegen das instationäre, also das zeitabhängige Verhalten von Bauteilen unter realen Klimabedingungen berechnet, wie es u.a. die DIN EN 15026 verlangt. Alle oben genannten zeitabhängigen Einflüsse inklusive der Berücksichtigung und Quantifizierung von Feuchteeinträgen durch Dampfkonvektion können angemessen und realitätsnah beschrieben werden. Eine hygrothermische Simulation stellt also im Vergleich zum Glaser-Verfahren das zuverlässigere und hochwertigere Bewertungsverfahren dar.

 

Ihr erfahrener Spezialist für Feuchteschutzbeurteilungen:

 

HTB Dr. Johannes Aschaber
 

Hartseestraße 10
83128 Halfing
Telefon: 08055/1874066
E-Mail:
sv.aschaber@gmail.com

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